Er überkam mich. Da stand ich nun und wartete. Als mir der Schein aus den Händen glitt und ich mit dem Rücken zur Tür diese durch leichten Druck zum Öffnen bewegte, schien mir der Gang der Dinge in Ordnung. Ich betrat das Parkett der Öffentlichkeit, ein kurzer Blick nach rechts und links ließ mich sicher über die Straße gleiten. Der Tag wusste nicht recht um sein Wetter und mal kämmte eine stürmische Brise durch mein Haar, mal blendete die Sonne meine Augen. Ich blickte hinein und wunderte mich für einen kurzen Moment, dass es schmerzte. Helle Punkte tanzten über den Himmel, ich spürte den Wind auf meiner Haut, ein leichtes Bitzeln an meinem Arm. Durch eine ruckartige Bewegung kam es zum Erliegen. Es zog mich hinab, der Straßenbelag war hart. Ich bin kein heller Kopf, ich mag es eher düster. Meine Gedanken sträubten sich, meine Finger bewegten sich, mein Verstand erhob sich. Eine Hand streckte sich mir entgegen, gefolgt von Lauten, erheiterten Wortpaarungen. Ein Geistesblitz ließ mich innehalten, dann nahm ich die Hand und griff zu.

 

First published in 2014.

 

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September 5, 2017